Das Gemeinschaftsgrab umfasst sechs Verstorbene unterschiedlichen Alters: ein fünfjähriges und ein elfjähriges Kind sowie eine junge Frau von ca. 17 Jahren. Die drei übrigen Erwachsenen gehören mit 35 Jahren bereits zu den älteren Mitgliedern ihrer Gemeinschaft.
In diesem Gemeinschaftsgrab werden nacheinander neun Personen aller Altersgruppen bestattet. Darunter befindet sich auch ein etwa 40-jähriger, für jungsteinzeitliche Verhältnisse bereits älterer Mann.
Mikrolithen sind vielseitig einsetzbar. Hergestellt werden sie aus dünnen Klingen, die dann in die gewünschte Form gebrochen werden. Sie lassen sich für verschiedene Geräte verwenden, zum Beispiel als Einsätze für eine Pfeilspitze.
Klingen aus Feuerstein sind scharf wie Glasscherben und lassen sich als Schneidwerkzeuge einsetzen. Sie dienen aber auch als Grundform für die Herstellung der typischen Feuerstein-Werkzeuge der Mittelsteinzeit, der Mikrolithen.
Kerbreste entstehen bei der Herstellung von Mikrolithen, den typischen Werkzeugen der Mittelsteinzeit. Aus einer Feuersteinklinge wird ein Mikrolith in der gewünschten Form (zum Beispiel ein Dreieck) herausgebrochen. Übrig bleibt der Kerbrest.
Spitzen aus Feuerstein verleihen dem Pfeil eine höhere Durchschlagskraft. Pfeil und Bogen sind nicht nur Alltagsgegenstände. Sie sind auch als Beigaben in Gräbern zu finden. Dort zeigen sie wahrscheinlich den Status des Verstorbenen in der Gesellschaft an.
Spitzen aus Feuerstein verleihen dem Pfeil eine höhere Durchschlagskraft. Pfeil und Bogen sind nicht nur Alltagsgegenstände. Sie sind auch als Beigaben in Gräbern zu finden. Dort zeigen sie wahrscheinlich den Status des Verstorbenen in der Gesellschaft an.
Die sogenannte Grossgrabanlage bildet den jüngsten Teil des Gräberfelds. Anders als im älteren Teil werden die Verstorbenen nicht in Gemeinschaftsgräbern, sondern einzeln in Steinkisten bestattet. Es handelt sich mit der Ausnahme eines Erwachsenen um Kinder und Jugendliche im Alter von ein bis dreizehn Jahren.
Diese Fragmente stammen von mindestens drei verschiedenen bronzezeitlichen Dörfern auf dem Schlosshügel. Die Menschen in der Bronzezeit gebrauchen Keramikgefässe als Koch- und Essgeschirr sowie als Vorratsbehälter. Da die Formen und Verzierungen dieser Gefässe sich immer wieder ändern, lassen sie sich darüber datieren.
In der frühen Eisenzeit bestatten einflussreiche Familien ihre Mitglieder unter markanten Erdhügeln. Damit markieren sie ihren Herrschaftsanspruch auf eine Landschaft. Der Grabhügel in Lenzburg enthielt zwei Bestattungen: das Körpergrab einer Frau sowie eine fast vollständig zerstörte Urnenbestattung.
Armringe aus buntem Glas sind bei Frauen und Mädchen der späten Eisenzeit beliebt. Ihre hohe Qualität zeugt vom Geschick keltischer Glashandwerker.
Mikrolithen sind vielseitig einsetzbar. Hergestellt werden sie aus dünnen Klingen, die dann in die gewünschte Form gebrochen werden. Sie lassen sich für verschiedene Geräte verwenden, zum Beispiel als Einsätze für eine Pfeilspitze.